Die Top-Trends in der Web Entwicklung im Jahr 2018

E-Commerce-Themen, Software Kommentar schreiben

Das Internet boomt. Eine eigene Webseite ist für Unternehmen nicht mehr wegzudenken. In unserem digitalen Zeitalter sind ca. 70% der Deutschen im Internet. Ein großer Teil dieser Zielgruppe sucht zunächst im Web nach Produkten und Dienstleistungen und kauft diese direkt über das Internet.

Das World Wide Web hat sich jedoch im Laufe der Jahre deutlich verändert. Neue Technologien und Möglichkeiten sowie Verbesserungen bei den Suchmaschinen haben zu neuen Trends geführt. Zahlreiche Agenturen haben sich daher auf die professionelle Web Entwicklung spezialisiert.

So auch Shopboostr, als Full-Service Agentur für Web Entwicklung. Welche Trends der Web Entwicklung im Jahre 2018 besonders aktuell sind – das erfahren Sie im folgenden Artikel.

1. Suchmaschinen sind wichtig – und SEO auch

Ein ganz besonderer Trend bei der Web Entwicklung befasst sich mit Suchmaschinen. Hier geht es natürlich – allen voran – um den Internetriesen Google. Damit Ihre Webseite oder Web App im Web überhaupt auftaucht, sind Sie auf die Gunst der Suchmaschinen angewiesen.

Noch vor einigen Jahren ging es bei der Suchmaschinenoptimierung vor allem um den Einbau von entsprechenden Keywords. Das Ergebnis waren unübersichtliche Landingpages, die bei Google und Co zwar ganz oben auftauchten, aber auch kaum zu lesen waren.Dieser Trend hat sich gewandelt.

Keywords bilden zwar immer noch einen wichtigen Bestandteil bei der SEO, die Suchmaschinen sind jedoch um ein Vielfaches intelligenter geworden. Sie achten nunmehr auch auf Dinge wie Seiten-Ladezeiten, Website Performance und darauf wie Werbung und Banner in eine Seite eingebaut werden.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Kriterien, auf die Suchmaschinen beim Ranking einer Webseite schauen. Planen Sie also ein Projekt im Rahmen der Web Entwicklung, dann kommen Sie nicht mehr darum herum, sich auch mit dem Thema SEO und Suchmaschinen auseinanderzusetzen.

2. Optik und Design  – das Auge „isst“ mit

Jeder kennt den bekannten Spruch „das Auge isst mit“, der häufig bei der Auswahl von Speisen in einem Restaurant fällt. Das könnte auch im Internet nicht anders sein. Der Grund: das Internet hat sich weiterentwickelt und mit ihm auch die Technologie dahinter.

Neue HTML Versionen, CSS3 sowie JavaScript haben ermöglichen es, vollständig interaktive Webseiten und Web Anwendungen zu erstellen. Zudem sind auch beim Design bereits mit wenig Aufwand viele optische Schmankerl möglich.

Der moderne User, der im Internet unterwegs ist, hat sich an diesen neuen Look gewöhnt. Wir erwarten heute von einer Webseite, dass diese nicht nur funktionell ist, sondern auch optisch ansprechend. Dank HTML5 haben wir nun zudem sogar die Möglichkeit, Videos und Sound direkt in die Webseite einzubauen.

Mit einem Video können Sie auch diese Zielgruppe erreichen. Sie muss sich lediglich das Video anschauen, ohne sich durch viele Texte und Grafiken zu arbeiten. Eine gesunde Mischung aus allen Komponenten und die geschickte Nutzung aller Möglichkeiten ist es, die eine Webseite zu einem Erfolg macht.

3. CSS Framework Materialize

CSS ist für das Design einer Webseite ein absolutes Muss. War hier eine ganze Weile das Framework Bootstrap besonders beliebt, so hat sich inzwischen auch ein weiterer Konkurrent auf dem Markt behaupten können. Materialize ist eine Mischung aus CSS SaaS und JavaScript.

Es handelt sich um open-source Software, bei der vor allem die Benutzerfreundlichkeit an erster Stelle steht. Das Framework zeichnet sich besonders durch seine Einfachheit und sein klares Design aus, mit dem sich auch neue Entwickler schnell zurecht finden.

Materialize bildet eine einfache Brücke zwischen dem Webdesign und der realen Welt. Mit dem UX Framework Materialize haben Sie die Möglichkeit, bestimmte visuelle Elemente und grafische Aspekte der Webseite zu bearbeiten. Schaut man sich den Umfang der verschiedenen Komponenten an, dann kann Materialize hier nicht mit dem Rivalen Bootstrap mithalten.

Dennoch bietet das Framework auch einige Komponenten an, mit denen Bootstrap nicht dienen kann. Einige Beispiele sind etwa Parallax oder Toast. Das CSS Framework Materialize ist kompatibel mit allen modernen Webbrowsern. Es kümmert sich um das einfache Styling, kann aber auch für individuelle Komponenten verwendet werden. Selbst Transistions oder Animationen lassen sich einfach erstellen und erhöhen die Zufriedenheit der Besucher.

4. SSL und HTTPS – Mehr Sicherheit im Netz

Die User, die heute im Internet unterwegs sind, werden sich immer mehr der Sicherheit – oder des Fehlens derselben – bewusst. Hackerangriffe, Pishing Mails und gezielte Prävention tragen dazu bei, dass die Menschen auch im Internet immer vorsichtiger werden.

Das World Wide Web hat hier mit SSL und HTTPS ebenfalls reagiert. Bei einem SSL Zertifikat handelt es sich um einen geheimen Schlüssel für die Datenübertragung. Auf einer Webseite, die über ein SSL Zertifikat verfügt, werden demnach alle Daten verschlüsselt übertragen.

Eine mit SSL gesicherte Webseite ist an dem Präfix HTTPS – anstelle des üblichen HTTP – zu erkennen.  SSL Zertifikate sind natürlich vor allem für Webseiten, die persönliche Kundendaten oder gar Zahlungsinformationen verarbeiten ein absolutes Muss.

Es wäre zudem unverantwortlich von einem Webmaster, wenn solche Daten unverschlüsselt und für jeden zugänglich übertragen würden. Studien beweisen aber, dass ca. 47% der User im Netz bei einem Sicherheitsalarm, ausgelöst durch ein fehlendes SSL Zertifikat, der Empfehlung des Browsers folgen und die Webseite sofort verlassen.

Ungeachtet dessen, ob dort persönliche Daten übertragen werden oder nicht. Sie sollten daher bei Ihrem Internetauftritt nicht am falschen Ende sparen und sich um ein eigenes Zertifikat kümmern. Der Trend geht zudem immer weiter dahin, dass HTTPS das HTTP ablösen wird. Sie gehen also mit der Zeit und rüsten sich für die Zukunft.

5. PHP 7 oder höher

Bei PHP handelt es sich um eine Scriptsprache. Sie ist nicht nur kostenlos, sondern auch sehr weit verbreitet. Viele Webseiten und Web Apps basieren auf PHP. Darunter zum Beispiel auch das WordPress Content Management System, auf dem 27% aller Webseiten erstellt werden.

Mit PHP 7 sind Sie als Entwickler flexibel und können Ihre Scripte in der Regel mit einem großen Teil von anderen Web Anwendungen und Websites verwenden. Darüber hinaus ist PHP einfach zu erlernen, ist kostenlos und verfügt über eine große Community bestehend aus Entwicklern wie auch aus Experten.

Bei der Wahl der PHP Version sollten Sie mindestens auf Version 7 setzen. Eine höhere Version ist natürlich noch besser. PHP 7 schließt im Vergleich zum Vorgänger viele Sicherheitslücken und kann zudem durch eine deutlich bessere Performance überzeugen.

Zudem setzen viele Web Apps und Content Management Systeme, wie WordPress mindestens PHP 7, gelegentlich sogar neuere Versionen voraus. Mehr als 82 aller Webseiten nutzen PHP.

6. NPM – Für Ihre eigenen Libraries

NPM steht für Node Package Manager. Bei dem Tool handelt es sich um einen Package Manager für Node.js, eine JavaScript Runtime Environment. Ziel ist es, die Arbeit und den zeitlichen Aufwand für Entwickler deutlich zu reduzieren.

Arbeiten Sie an einem Web Projekt, dann müssen Sie in der Regel immer auch Code schreiben. Häufig gibt es dabei Code, der immer wieder in mehreren oder vielleicht sogar fast allen Projekten vorkommt. Diesen Code können Sie mit NPM in ein Package umwandeln und so in die Library einfügen.

Auf diese Weise ist es möglich, verschiedene Code Snippets, die Sie häufig verwenden, immer wieder zu verwenden. Das Schreiben von ein und demselben Code für die unterschiedlichen Projekte gehört so der Vergangenheit an.

NPM bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, eigene Libraries zu erstellen; Sie können auch auf die Libraries anderer Nutzer zugreifen und sich so das Programmieren von häufig notwendigen Basisfunktionen sogar komplett ersparen.

7. Tracking des Nutzerverhaltens

Vor allem für das E-Commerce ist es wichtig, zu wissen, wie sich die Nutzer auf der Webseite bzw. im Shop verhalten. Welche Produkte schauen sie sich an? Welche Werbung hat den größten Erfolg? Was mögen die User gar nicht?

Um diese Fragen zu beantworten, ist eine Tracking Manager für Webseiten empfehlenswert. Das gilt auch dann, wenn es sich nicht um eine E-Commerce Plattform handelt. Das Tool ermöglicht es Ihnen, Ihre Besucher besser kennenzulernen.

Zudem erfahren Sie, was die User auf Ihrer Webseite mögen und was Ihnen eher nicht gefällt. Sie lernen Interessen, Kauf- und Surfverhalten kennen. Die aus dem Tracking gewonnenen Informationen können Sie dann benutzen, um zum Beispiel Ihr SEO oder Ihr Online-Marketing zu verfeinern oder um sich mit individuellen Angeboten an gezielte Kunden oder Kundengruppen zu wenden.

8. Google AMP – Optimierung für mobile Geräte

Ein großer Teil der Deutschen verfügt über ein Smartphone oder Tablet. Auch in anderen Teilen der Welt ist die Situation nicht anders. Viele dieser Menschen nutzen das Mobilgerät auch zum Surfen im Internet.

Das Problem: noch immer sind viele Webseiten nicht für die Darstellung auf Mobilgeräten angepasst. Und das, obwohl selbst Google inzwischen auf das Mobile First Verfahren umgestellt hat und Webseiten abstraft, die sich auf Mobilgeräten nicht richtig darstellen lassen.

Eine Webseite mit Responsive Design ist also ein Muss. Google AMP (AMP steht für Accelerated Mobile Page) ist ein Tool, welches dabei hilft, die Webseite für die Darstellung auf Mobilgeräten anzupassen.

Durch die Einbindung wird nicht nur eine bessere Darstellung erreicht, sondern auch die Performance wird verbessert. Auf Desktop-Seiten, die vom Laptop oder PC aus besucht werden, hat AMP keine Auswirkungen.

9. Chatbots – die Zukunft des Kundenservice

Eine noch recht neue Erfindung sind die sogenannten Chatbots. Bei diesen handelt es sich um eine künstliche Intelligenz (KI), die eine Vielzahl an Aufgaben übernehmen kann.

Ein Chatbot (Definition) kann etwa einen Besucher zu Produkten beraten und dann die gewünschte Waren finden. Ein Chatbot kann aber auch Reisen buchen oder viele einfache Kundenanfragen beantworten.

Mit einem Chatbot entlasten Sie nicht nur Ihr Support Personal, sondern können auch die Erfahrung Ihrer Besucher verbessern, da diese nicht mehr lange auf einen freien Mitarbeiter warten müssen. Sie werden stattdessen sofort von einem Chatbot betreut.

Erst wenn dieser nicht mehr weiter weiß, kommt ein echter Mitarbeiter ins Spiel. Die Entwicklung von Chatbots ist teuer, aber durchaus lohnenswert. Der Trend geht immer mehr hin zur KI und bereits heute werden Chatbots in vielen Bereichen erfolgreich und effektiv eingesetzt.

10. Mehrsprachige Webseiten – greifen Sie nach der Welt

Ein Vorteil des Internets ist es, dass Sie die ganze Welt erreichen können. Eine Webseite ist von jedem Ort mit Internetzugang zugänglich. Hier eröffnen sich also ganz neue Möglichkeiten. Voraussetzung ist, dass der Besucher Ihre Webseite auch lesen kann.

Zumindest ein Internetauftritt auf deutsch und englisch ist zu empfehlen, wenn Sie international tätig werden wollen. Zudem kann es hier regionsbedingte Entscheidungen geben. Befindet sich Ihr Unternehmen zum Beispiel in Aachen, dann bietet sich auch eine Webseite auf Niederländisch und Französisch an.

Befindet sich die Firma hingegen in Berlin, dann lohnt es sich unter Umständen über eine Webseite auf polnisch nachzudenken. Die Umsetzen von multinationalen Webseiten ist heute einfach realisierbar. Selbst die meisten Content Management Systeme bieten inzwischen entsprechenden Support.

Der erhöhte Aufwand, für die Content Erstellung in mehreren Sprachen zahlt sich in der Regel schnell aus. Dabei spielt die Größe des Unternehmens keine Rolle. Ein kleiner Webhoster in Köln, der seine Webseite auf französisch und niederländisch anbietet, hat gute Chancen, auch in diesen Ländern Kunden zu gewinnen.

Über Uns

Shopboostr ist eine professionelle Agentur für Webentwicklung mit Büros in der Bundeshauptstadt Berlin sowie in München. Wir befinden uns damit in zwei der bedeutendsten Städte der Bundesrepublik Deutschland.

Vor allem Berlin hat sich in der Start-up Szene einen Namen gemacht und auch im bayrischen München ist viel Technologie zu finden.Als Full-Service Agentur haben wir uns auf den gesamten Bereich der Web Entwicklung spezialisiert.

Von der ersten Planung bis zur Entwicklung sind für Sie da. Darüber hinaus betreuen wir Sie auf Wunsch auch nach der Fertigstellung Ihres Projektes noch weiter. Zudem bietet Ihnen Shopboostr eine Reihe an weiteren Dienstleistungen an.

Auf Wunsch informieren wir Sie gerne ausführlich darüber, wie wir Ihnen als Web & Magento Agentur aus Berlin & München behilflich sein können.

 

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