Wie sinnvoll ist Plakatwerbung heute noch?

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Mit Plakatwerbung in die Köpfe der potenziellen Wähler. Am 24. September ist es wieder einmal so weit: Deutschland wählt einen neuen Bundestag.Doch bereits lange im Voraus stellen sich die Kanzlerin, Angela Merkel sowie ihre Konkurrenten ihren potenziellen Wählern vor. Auf großen Plakaten kommen die Kandidaten daher und prägen sich so in die Köpfen der Wähler ein.

Viel Arbeit für ein Ziel

Jeder Kanzler- oder Spitzenkandidat weiß hinter sich ein riesiges Wahlkampfteam. Und dieses hat nur einen Job: Seinen Kandidaten bestmöglich zu präsentieren. Hierzu gehört es auch, Nacht für Nacht die Städte und Gemeinden Deutschlands mit knitterfreien Porträts ihrer Kanditaten zu füllen. Tausende dieser Plakate werden an den Plakatständern beklebt und beherrschen während des Wahlkampfes das Bild der Bundesrepublik.

Doch wie viel Geld geben die Parteien eigentlich unter dem Strich für ihre Plakatwerbungen aus? Eine genaue Antwort ist hierzu von den Parteien nicht zu erhalten. Dieses lässt bereits darauf schließen, dass eine ordentliche Summe in die Hand genommen wird, um am Ende als Sieger aus der Wahl hervorzugehen. Laut Schätzungen von Insidern gibt die CDU rund 20 Millionen Euro für Plakatwerbung aus. Die FDP hingegen hält sich dabei etwas zurück und investiert lediglich fünf Millionen Euro.

Letztendlich stellt sich die Frage, ob Plakatwerbung in der heutigen Zeit, mit dem Internet und sozialen Netzwerken überhaupt noch Sinn macht.

Plakatwerbung als passives Medium

Ein klares “Ja!” antworten Experten und erklären, wie die Plakatwerbung als passives Medium genutzt wird. Hiermit ist gemeint, dass diese Art der Werbung auf einen Betrachter einwirkt, ohne das dieser hierfür etwas tun, müsse. Und so ist es ja auch. Wir sitzen im Auto fahren auf unserem Weg zur Arbeit an Hunderten von Plakaten der Parteien vorbei. Es geschieht genau das, was auch das Ziel der Wahlkampfstrategen ist: Diese Plakate brennen sich unbewusst in unsere Köpfe ein.

Anders verhält es sich mit dem Internet und den sozialen Netzwerken. Hierbei sind die Werbenden darauf angewiesen, dass ihre potenziellen Wähler selbst aktiv werden. Doch ob die große Wählerschaft von 18 bis Mitte 20 sich wirklich im Internet mit den Wahlkampagnen der Parteien auseinandersetzt darf doch stark bezweifelt werden. Und so gilt, wer kein Interesse an Wahlwerbung hat, der kann sich dem Internet oder auch dem Fernsehen entziehen, ein Wahlplakat ist jedoch einfach da und erfüllt somit spielendleicht seinen Zweck.

Das Gesicht wichtiger als die Botschaft

Bei der Plakatwerbung wissen die Experten natürlich auch, um was es eigentlich geht. Natürlich sind auf den Plakaten diverse Slogan vertreten, doch diese spielen eher eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es, dass der Kandidat symphathisch rüber kommt. Auf diese Weise prägen wir uns viel leichter das Gesicht des Kandidaten ein und erinnern uns auch unbewusst daran zurück. Was wir auch unbewusst machen, ist ein Plakat mit anderen vergleichen. Dieser Aspekt ist vollkommen normal und genau mit dieser Tatsache versuchen die Wahlkampfexperten ihre Gegner auszustechen. Kommt mein Kandidat symphathischer als alle anderen rüber, desto mehr Stimmen werden eingefahren werden können.

Abschließend kann gesagt werden: Ja die aufwendige und kostenspielige Plakatwerbung erfüllt ihren Zweck und lohnt sich!

 

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