Gerade für Neulinge im xt:Commerce-Bereich ist es sehr schwer, die eigenen Ideen im Shoplayout umzusetzen. Denn oftmals triften die Wünsche der zukünftigen Shopbetreiber und ihre eigenen Fähigkeiten zur Templategestaltung weit auseinander.
Wer sich dennoch nicht mit dem mitgelieferten Standardlayout zufrieden geben möchte, hat recht wenig Optionen:
- Man kann in einem der zahlreichen Template-Shops eines erwerben. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieses bereits in anderen Shops zum Einsatz kommt.
- Man kann ein Free-Template nutzen, das wohl noch öfter im Web anzutreffen ist, als das Kauftemplate.
- Man kann einen Dienstleister für eine individuelle Gestaltung und Umsetzung beauftragen oder
- man macht sich selbst an die Arbeit.
Letztere Option kommt gerade für Existenzgründer mit knappen Budget in Frage, aber auch für Individualisten, die ihre eigenen hohen Ansprüchen für das erste eigene Shoplayout verwirklichen wollen. Mit Kenntnissen in HTML und CSS sowie einer gehörigen Portion Selbstausbeutung ist dies realisierbar.
Im GFX-Blog habe ich eine für Anfänger hilfreiche Anleitung entdeckt. Sie bezieht sich zwar auf ein tabellenbasierendes Layout, ist aber daher meiner bescheidenen Meinung nach gerade für Neulinge sehr gut geeignet.
In Verbindung mit der Beschreibung der einzelnen Template-Dateien findet man einen guten Einstieg in die Materie.
Im GFX-Blog findet man übrigens auch frei verwendbare Shopgrafiken wie zum Beispiel Buttons.
Edit 08.10.2009: Offensichtlich hat der Betreiber den Blog eingestellt. Daher steht diese Anleitung nicht mehr zur Verfügung.
Edit 18.11.2009: Eine neue und grundlegend überarbeitete Version zur Erstellung eines individuellen CSS-Templates steht nun hier zur Verfügung.
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10 Kommentare bei “Shop-Template selbst erstellen”
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16. Dezember 2008 um 16:53 Uhr
Aber selbst die Anleitung ist nicht so ganz leicht. Jedenfalls hat man bei Erfolg sein eigenes und individuelles Template.
17. Dezember 2008 um 11:57 Uhr
Hallo Chris,
ein xt:c Template zu erstellen ist auch keine einfache Sache, von daher ist es natürlich nicht einfach eine Anleitung zu schreiben das diese von wirklich jedem verstanden wird.
17. Dezember 2008 um 15:50 Uhr
[...] für xt:Commerce Shops selbst erstellen kann, erfahren Sie im xtc-load.de Blog. Im Beitrag “Shop Template selbst erstellen” finden Sie Tipps zur Erstellung eines eigenen Templates für Ihren xt:Commerce [...]
18. Dezember 2008 um 09:17 Uhr
Ich finde das super-hilfreich. Ein konkretes Beispiel hilft mir immer 10x mehr als ein ganzes Buch…
18. Dezember 2008 um 16:02 Uhr
hmmm also ich muss sagen das beste ist immer noch Try and Error… und gucken was passiert, der Rest ist eigtl. nur CSS und HTML… (also bei den Standard Designs)…
20. Dezember 2008 um 22:10 Uhr
vielen Dank für den Linktipp…
20. April 2009 um 16:28 Uhr
Vielen Dank.
Super Tip, vorallem weil ich grade ein solches Template erstellen muss.
30. Mai 2009 um 09:01 Uhr
Super. Ich denke das hilft mir weiter. Gibt es denn auch noch ein ähnlich gutes Tutorial wo auf die Tabellenform verzichtet wird und mit CSS ersetzt wird?
2. Juni 2009 um 13:35 Uhr
sehr deutlich beschrieben… klasse!
ich frage mich nur: ist diese verfahrensweise auch für gambio anwendbar? es heisst, dass xtc commerce von gambio ziemlich umprogrammiert worden ist…
weiss jemand mehr dazu?
10. April 2011 um 12:55 Uhr
Mal ganz im Ernst jetzt:
Ein Template für Xtc zu erstellen ist eine ziemlich anspruchslose Angelegenheit. Das allein zeigt schon die Vielfalt kostenfrei angebotener Templates. Der Aufbau und Strukturierung sind bewusst sehr einfach gehalten um anpassungswilligen (sogar auch Nicht- oder Wenigprogrammierern) die Modifikation oder Neuerstellung von Templates so vereinfacht wie möglich zu gestalten. Das soll keinesfalls heissen, dass dabei nicht peinlichst genau auf Syntax und Struktur geachtet werden kann, ds versteht sich von selbst.
Nur muss man das hier nicht glorifizieren und in den Himmel heben. Die Informatiker unter Ihnen werden sicherlich schon komplexere Strukturen kennen gelernt haben, in dem sie ihr Können erproben durften.
Eine weitere Feinheit jedoch ist es, eine Anleitung als Abfolge von Arbeitsanweisungen zu schreiben, ohne sich dabei zu sehr aus der Richtung bringen zu lassen. Mehr als 90% der von mir gelesenen Ebooks, Anleitungen, FAQs und sonstwie gearteten Beschreibungen fallen in dieses Raster und verschwenden einem eher die Zeit, als sie Nutzen bringen.
Eher selten kommt es vor, dass sich ein guter Informatiker auch ein guter Fachartikelautor erweist, geschweige denn als guter Schreiber für Anleitungen mit gut verständlichen Arbeitsanweisungen, die einen kurz, prägnant und zielgerichtet zum Ergebnis führen, ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verstricken und dem Leser das Gefühl zu vermitteln, sich gerade mit einer zu komplexen Materie auseinandersetzen zu müssen.
Und mal ganz ehrlich jetzt:
Sich ein Template aus einer Grafik zu “slicen” ist doch wohl eher eine schwache Nummer und eher was für Einsteiger die zu geizig sind, sich bei einem qualifizierten Grafiker ein Template zu kaufen.
Nicht selten erkennt man klar die Arbeitsweise eines Fachmanns, der die Trennung zwischen Design und Logik beherzigt und entsprechende Ergebnisse liefert.
Gruß Tom